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Mai '10
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| SCNAT-NEWS | |
«Wandel der Biodiversität in der Schweiz seit 1900 – Ist die Talsohle erreicht?» Das Forum Biodiversität Schweiz hat die Ergebnisse einer Studie zum Wandel der Biodiversität und zum heutigen Zustand der Artenvielfalt in einem Buch veröffentlicht.
Bern, 22. April 2010. In einem einzigartigen Projekt hat das Forum Biodiversität Schweiz zusammen mit mehr als 80 WissenschaftlerInnen und Fachexperten die besten verfügbaren Daten zu Arten, Lebensräumen und der genetischen Vielfalt analysiert. Im Jahr 2003 haben die Umweltminister Europas beschlossen, den Verlust der Biodiversität bis ins Jahr 2010 zu stoppen. Das Buch bietet fundierte Antworten auf die Frage, ob dieses Ziel erreicht worden ist. Die Studie zeigt deutlich, dass weiterhin ein grosser Handlungsbedarf besteht. Dieser Handlungsbedarf ist auch Thema der neuen Ausgabe des Magazins HOTSPOT: Unter dem Titel «Visionen für die Vielfalt» werden hier die Ergebnisse der Studie von verschiedenen Autoren aus Forschung und Praxis aufgegriffen und Perspektiven für die Biodiversität in der Schweiz thematisiert. Mehr Informationen zum Buch und den Bestellmöglichkeiten finden Sie hier. Die neuste HOTSPOT-Ausgabe können Sie hier im PDF-Format herunterladen. Oder bestellen Sie die gedruckte Version per Email an: biodiversity@scnat.ch SCNAT-Jahresbericht 2009 erschienen Die Arbeiten zum Mehrjahresplan 2012 – 2016 bilden ein Schwerpunktthema des Jahresberichts 2009.
Bern, April 2010. Eine zentrale Aufgabe für die SCNAT stellte im letzten Jahr die Mehrjahresplanung für die nächste BFI-Periode dar. Diesen Planungsarbeiten wird im Jahresbericht 2009 entsprechend Raum gewährt. Hier können Sie nachlesen, wie die Akademie mit zahlreichen veränderten Rahmenbedingungen umgeht und welche Zielsetzungen sie sich für die Jahre 2012-2016 gesetzt hat. Der Jahresbericht 2009 bietet natürlich auch wieder einen Überblick über die Meilensteine und Highlights, welche die SCNAT im Jahr 2009 bewegt haben, seien dies der Jahreskongress zum Thema «Are we alone?» oder das Wanderfestival «basecamp 2009». Laden Sie den Jahresbericht 2009 hier im PDF-Format herunter oder bestellen Sie die gedruckte Version per Email an: info@scnat.ch Die Schweiz während des letzteiszeitlichen Maximums Eine neue Karte stellt die grösste Gletscherausdehnung in der Schweiz während des Höhepunkts der Eiszeit vor rund 24'000 Jahren dar.
Bern, April 2010. Die Schweizerische Gesellschaft für Quartärforschung CH-QUAT hat unter Mitarbeit von einem Dutzend von Quartärwissenschaftlern aus dem alpinen Raum gemeinsam mit Prof. Christian Schlüchter vom Institut für Geologie der Universität Bern die kartographischen Erhebungen für die Karte «Die Schweiz während des letzteiszeitlichen Maximums (LGM), 1:500'000» erarbeitet bzw. die wissenschaftliche Koordination der Arbeiten übernommen. Mit ihr werden die aktuellsten Resultate der hiesigen Eiszeitforschung kartografisch hochwertig visualisiert. Die Rekonstruktion der Ausdehnung der Gletscher lässt Schlussfolgerungen über die atmosphärische Zirkulation während des Höhepunkts der letzten Eiszeit zu. Die Karte leistet somit auch einen wesentlichen Beitrag zur Diskussion über klimagesteuerte Umweltveränderungen in der jüngsten erdgeschichtlichen Vergangenheit. Das Jahr 2009 im Rückblick der KFPE Jahresbericht der Kommission für Partnerschaften mit Entwicklungsländern (KFPE) erschienen.
Bern, April 2010. 2009 war für die KFPE ein sehr ereignis- und erfolgreiches Jahr. Dies machen die verschiedenen Aktivitäten deutlich, die die Kommission in ihrem Jahresbericht 2009 mit Blick auf ihre Think Tank-Tätigkeiten, ihre nationale und internationale Vernetzung sowie ihre Rolle im Bereich «Interessenvertretung, Sensibilisierung, Kommunikation» zusammengefasst hat. Den Jahresbericht der KFPE können Sie hier im PDF-Format herunterladen. Wenn Sie die gedruckte Version wünschen, wenden Sie sich bitte an Jon-Andri Lys: lys@scnat.ch Neuer Präsident für das Landeskomitee der IUGG Prof. Marc Parlange ist von der «Platform Geosciences» zum neuen Präsidenten des «National Committee of the International Union of Geodesy and Geophysics (IUGG)» gewählt worden.
Bern, 26. März 2010. Marc Parlange ist seit 2004 Professor für Umweltmodellierung und seit 2008 Dekan der Fakultät für Bau, Architektur und Umwelt an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL). Er stammt aus den USA, wo er 1990 an der University of Cornell im Bereich Umweltingenieurwesen promoviert hat. Der Vorstand der SCNAT hat die per 1.1.2010 erfolgte Wahl von Parlange zum Präsidenten des schweizerischen Landeskomitees der IUGG an seiner letzten Sitzung ratifiziert. Neuer Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Forum Genforschung Anfang Mai hat Georg Bleikolm seine Arbeit beim Forum Genforschung der «Platform Science and Policy» (SAP) aufgenommen.
Bern, 3. Mai 2010. Georg Bleikolm wird während zwei Jahren verschiedene Projekte des Forums Genforschung im Rahmen eines Stellenpensums von 50 Prozent betreuen. Er hat sein Biologiestudium in der Fachrichtung Mikrobiologie an der Universität Lausanne im Jahr 2005 abgeschlossen und seither in verschiedenen Bereichen Berufserfahrung erworben. |
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Nicht verpassen!
28. Mai 2010, Bern. «Mehr wert als Geld – Freiwilliges Engagement in der Wissenschaft»
28./29. Mai 2010, ganze Schweiz. Erlebnis Geologie Nach dem erfolgreichen Anlass im Jahr 2007, bei dem rund 10'000 Personen spannende Themen rund um die Geologie erlebten, laden die Schweizer Geologen Ende Mai 2010 erneut zu geologischen Entdeckungsreisen ein. Aus diesem Anlass finden wieder zahlreiche GeoEvents in der ganzen Schweiz statt.
10./11. Juni 2010, Mendrisio. Phil.Alp 2010 Die alle zwei Jahre stattfindende Tagung «Phil.Alp» ist eine speziell den Nachwuchsforschenden gewidmete ICAS-Tagung. Nachwuchsforschende stellen im Rahmen der Tagung die Ergebnisse aus ihren kürzlich abgeschlossenen Diplomarbeiten und Dissertationen vor. Die Referate sollen die breite Palette aktueller wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Alpenraum sichtbar und neue Forschungsthemen bekannt machen. Aktuelle Informationen aus der Alpenforschung ergänzen diese Übersicht. Ein weiteres Augenmerk gilt dem Dialog zwischen Forschenden aus natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, indem die Referate Einblicke in fachfremde Problemstellungen und Lösungsansätze erlauben und die Tagung so die Gelegenheit für einen interdisziplinären Austausch bietet.
15./16. Juni 2010, Bern. Symposium «Operationelle Hydrologische Vorhersagen» Hydrologische Vorhersagen nehmen im Rahmen des integralen Risikomanagements von Naturgefahren eine zunehmend wichtige Rolle ein. Auch vor dem Hintergrund des sich ändernden Klimas und veränderten gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen ist die Entwicklung von verlässlichen hydrologischen Vorhersagen relevant. Das Symposium «Operationelle Hydrologische Vorhersagen» soll den zuständigen Behörden von Bund, Kantonen und Gemeinden, den interessierten privaten Unternehmungen sowie der involvierten Forschung die Gelegenheit zur Information und zum Meinungsaustausch geben. Es wird von der Schweizerischen Hydrologischen Kommission CHy gemeinsam mit der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrologie und Limnologie (SGHL), dem Bundesamt für Umwelt BAFU und dem Geographischen Institut der Universität Bern durchgeführt.
25. Juni 2010, Bern. Nationale Tagung Gebirgsforschung 2010 Unter dem Titel «Schweizer Beteiligungen an internationaler Berggebiets-Forschung: Benefits für Politik und Verwaltung» lädt die Interakademische Kommission Alpenforschung (ICAS) gemeinsam mit der Mountain Research Initiative (MRI) zur Nationalen Tagung Gebirgsforschung 2010 ein. Im Rahmen von EU-Forschungsprojekten oder regionalen Kooperationen entstehen Forschungsresultate, die für das Berggebiet von Interesse sind. Anhand von ausgewählten Beispielen bilanziert und diskutiert die Tagung Ergebnisse aus aktuellen schweizerischen Beteiligungen an den wichtigsten internationalen Programmen und deren Nutzen für Politik und Entwicklung des Berggebiets.
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