Die Akademie pflegt eine lange
Tradition des Dialogs mit der Politik.
Sie stellt ihr ExpertInnen
Netzwerk den PolitikerInnen als Informationsquelle kostenlos
zur Verfügung und informiert in aktuellen Fragen mit Fachberichten
und Veranstaltungen.
Über ihre Kontakte mit ParlamentarierInnen
nimmt sie Anliegen der Politik auf und gibt fundierte Antworten
auf die gestellten Fragen.
Aktuelle Stellungnahmen
Die Akademie verfasst Stellungnahmen
in bestimmten Sachfragen und bei Fragen, die die Naturwissenschaften als
Ganzes betreffen. Sie zeigt dabei klar, wo es sich um wissenschaftlich
abgesicherte Fakten handelt und wo sie als Interessenvertreterin der Schweizer
Forschenden auftritt. Gleichzeitig beteiligt sich die SCNAT im Rahmen des Verbundes «akademien-schweiz» auch an übergeordneten Stellungnahmen.
Bern, 26. Februar 2010
Totalrevision des Bundesgesetzes über die Förderung der Forschung und der Innovation (FIFG)
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen den Entwurf für ein totalrevidiertes Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation (E-FIFG). Sie unterstützen dabei das Ziel eines einfachen Aufgaben- und Organisationsgesetzes und sie erachten die Präzisierung von Aufgaben und Zuständigkeiten der im FIFG verankerten Förderorgane als wertvoll. Sie stellen indes auch fest, dass die angestrebte Einfachheit nicht vollumfänglich erreicht wird: So stehen ihr Redundanzen oder detaillierte Bestimmungen und Aufzählungen gegenüber, welche nicht zwingend auf Gesetzesstufe festzuhalten sind.
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Bern, 25. September 2009
Neuer Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz und der Schweizerische Nationalfonds
(SNF) begrüssen den neuen Verfassungsartikel zur Forschung am Menschen, über den die Schweizer Bevölkerung voraussichtlich am 7. März 2010 abstimmen wird. Der Artikel überträgt dem Bund die Kompetenz zur Gesetzgebung in diesem Bereich und schafft so eine Grundlage für gesamtschweizerisch einheitliche Bestimmungen zur Forschung am Menschen.
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Bern, 21. April 2009
Präimplantationsdiagnostik: Die Akademien der Wissenschaften Schweiz fordern eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfes
Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die Aufhebung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik, wie sie die im Februar 2009 vorgestellte Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes vorsieht. Hingegen beurteilen sie den aktuellen Gesetzesentwurf als ungeeignet: Dieser sei nicht vereinbar mit den heutigen medizinischen Standards, berücksichtige die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht und stehe im Widerspruch zu anderen gesetzlichen Regelungen. Die Akademien verlangen deshalb eine grundlegende Überarbeitung des Entwurfs.
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