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Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)
Ein Netzwerk für die Naturwissenschaften – Diesem Auf- und Ausbau hat sich die Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) seit 1815 verpflichtet. Heute kann sie sich auf einen Verbund von über 35'000 Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern abstützen. Die SCNAT nutzt Fachwissen und fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dafür werden klare lokale, thematische, disziplinäre oder interdisziplinäre Schwerpunkte gesetzt.
Naturwissenschaften gebündelt Um die vorhandenen Kenntnisse in Zukunft gezielter einsetzen zu können, hat die SCNAT im Jahre 2005 eine umfassende Reform eingeleitet. Das Resultat: gebündeltes Wissen in Form von neuen Organen – die Plattformen der SCNAT. Diese verdichten und verbreiten gleichzeitig das naturwissenschaftliche Fachwissen in der Schweiz. Sie sind klar greifbare Ansprechpartner für die folgenden Fachbereiche:
Netzwerk des Wissens sichert ausgezeichnete Resultate In diesen Plattformen befinden sich die besten Köpfe aus der Wissenschaft. Damit bilden die Plattformen wichtige Ausgangspunkte für den Wissenstransfer. Und können so gemeinsam ausgezeichnete Ergebnisse erzielen. Mit dieser klaren Fokussierung wird die Akademie ihre zukünftigen Ziele und Aufgaben konsequent verfolgen und die Zukunft der naturwissenschaftlichen Kultur und Forschung sichern.
Je früher, desto besser Im Rahmen des neu gegründeten Verbundes der akademien-schweiz hat die SCNAT die Verantwortung für die Grundaufgabe «Früherkennung» übernommen. In dieser Funktion geht es darum, Themen zu erkennen, welche für die Wissenschaft und Gesellschaft in Zukunft massgebend sein werden. Unter anderem unterhält die SCNAT naturwissenschaftliche Monitoringsysteme, wie z. B. für die Schweizer Gletscher oder Plattformen für gesellschaftlich relevante Themen («Platform Science and Policy»). Gleichzeitig beobachtet die Akademie auch die Entwicklung neuer Technologien im naturwissenschaftlichen Bereich wie z. B. Synthetic Biology. Dabei steht die Analyse von möglichen Chancen und Risiken im Vordergrund. Dafür pflegt die SCNAT den Austausch innerhalb und zwischen den Wissenschaften und kann so ein breit abgestütztes Fundament für die Früherkennung zur Verfügung stellen.
Ethische Verantwortung wahrnehmen Neben der Früherkennung gehört auch der Bereich Ethik zu den Grundaufgaben der SCNAT: Die Förderung der wissenschaftlichen Integrität sowie der ethisch reflektierte Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Anwendung sind wichtige Voraussetzungen für die Qualitätssicherung von wissenschaftlicher Arbeit. Gleichzeitig dient sie auch dem Aufbau eines Vetrauensverhältnisses zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Daher erarbeiten die Akademien gemeinsam mit den Forschenden verbindliche ethische Richtlinien.
Naturwissenschaft für alle Mit Informationen und Veranstaltungen zu neuen Forschungsgebieten, der Unterstützung von regionalen Projekten und der Vergabe von Preisen für die herausragende Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten sorgt die Akademie für einen aktiven Meinungsaustausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die SCNAT will das Bewusstsein für die Naturwissenschaften mit einem partnerschaftlichen Dialog fördern.
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