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Chronologie der Reform
SCNAT - The House of Sciences


Frühjahr 2005: Erste Schritte in Richtung Reform

Im Mai 2005 begannen die ersten Schritte zur neuen Reform der SCNAT: Der Senat erteilt dem damaligen Zentralvorstand (ZV) den Auftrag einer Strukturreform mit dem Ziel die Akademie im Sinne einer wissenschaftspolitisch wirkungsvollen Institution neu auszurichten. Dafür wurde im Juni 2005 vom ZV eine eigene Reformkommission ins Leben gerufen. Diese erhielt den Auftrag, unter Berücksichtigung der Anliegen sämtlicher Organisationseinheiten einen Vorschlag für eine Statutenreform vorzulegen.

 

Sommer 2005: Klare Aufgabengliederung

Nachdem die Reformkommission ein Grobkonzept entwickelt hatte, konnte der Vorstand im Oktober 2005 alle SCNAT-Organe über die Hintergründe und den weiteren Verlauf der Reform informieren. Mit neuen Strukturen sollen die mit dem Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) definierten neuen Aufgaben adäquat umgesetzt werden können. Anhand dieser Neuordnung möchte die SCNAT eine klare Aufgabengliederung schaffen und eine klare legislative, strategische und operative Gewaltenteilung zwischen den einzelnen Organen zu schaffen. Dieses Konzept wurde dann im Oktober und November 2005 allen Organisationseinheiten zur Vernehmlassung geschickt.

 

Winter 2005: Neue Aufgaben für neue Organe

Im Dezember 2005 liegen rund 70 Stellungnahmen vor, die vom ZV gründlich analysiert und bewertet wurden. Aus ihnen geht hervor, dass die Fachgesellschaften eine Schaffung von themenzentrierten Plattformen begrüssen. Auch die kantonalen und regionalen Gesellschaften möchten ihr Potenzial mit einer Plattform verstärken. Hingegen sehen einige Kommissionen und Foren ihre Position gefährdet.

 

Januar 2006: Organisationseinheiten führen Reform fort

Aufgrund der Rückmeldungen beschliesst der Zentralvorstand die grundsätzliche Fortführung der Reform in den Jahren 2006 und 2007. In einem weiteren Schritt können nun die Mitgliedorganisationen und Organe an der zukünftigen Gestaltung der SCNAT mitarbeiten. Bereits Ende Januar 2006 werden deshalb vom ZV so genannte Gründungsfachräte für den Aufbau der neu zu gründenden Plattformen eingesetzt. Mit den Foren wird eine Evaluation vereinbart, die bis Ende 2006 zu einer Klärung führen soll.

 

Herbst 2006: Wichtige Entscheide für die Umsetzung der Reform

Auf der Basis des Reformkonzeptes wurden die Statuten komplett überarbeitet und an einer Sitzung im Mai 2006 vom Senat mit der erforderlichen Zweidrittelsmehrheit genehmigt. Mit dieser wichtigen Entscheidung war der Weg geebnet für die neuen Strukturen der Plattformen und deren Reglementierung. An der ausserordentlichen Senatsversammlung vom 15. September 2006 wurde schliesslich dem Zentralvorstand der Auftrag erteilt, die Mandate der Plattformen zuhanden der 1. Delegiertenversammlung im Januar 2007 entscheidungsreif bereitzustellen und die Inkraftsetzung der Geschäftsordnung vorzubereiten.

 

Anfang 2007: Die neu geschaffenen Organe beginnen mit der Umsetzung

Am 12. Januar 2007 fand schliesslich die erste Sitzung der neu geschaffenen Delegiertenversammlung der SCNAT statt. Dort wurden fünf im Aufbau begriffene Plattformen: «Naturwissenschaften und Region», «Chemistry», «Mathematics, Astronomy and Physics (MAP)», «Biologie», und «Geosciences» offiziell eingesetzt. Gleichzeitig wurde der neue Vorstand der SCNAT gewählt.