«Kleines Einmaleins» von George Szpiro, NZZ am Sonntag
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«George Szpiros kleines Einmaleins», die monatliche Kolumne über Mathematik in der NZZ am Sonntag, wurde von der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) mit dem «Prix Media 2003» ausgezeichnet.
Der mit 10'000 Franken dotierte Preis ging an den Journalisten George Szpiro für seine aussergewöhnliche Leistung, komplexe Zusammenhänge in der Mathematik zu vermitteln und gleichzeitig Zugang zur Faszination dieser Wissenschaft zu schaffen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des SCNAT-Jahreskongresses am 10. Oktober 2003 in Freiburg statt.
Aus diesen Kolumnen entstand das Buch "Mathematik für Sonntagmorgen", im NZZ-Verlag erschienen. Das Buch wurde 2005 für den Prix Descartes Kommunikationspreis nominiert, den wichtigsten europäischen Preis für Wissenschaftskommunikation. Georges Szpiro erreichte das Final. Er erhielt einen Preis von 5'000 Euro.
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Für den «Prix Media 2003» sind 29 Arbeiten eingegangenen. Die Jurymitglieder haben die monatliche Kolumne «George Szpiros kleines Einmaleins» in der «NZZ am Sonntag» zum Preisträger bestimmt.
Die Jury ist sich einig, dass Szpiro mit seiner Kolumne etwas Aussergewöhnliches und Einzigartiges leistet. Ihm gelingt es, Neugierde und Freude für ein Gebiet zu wecken, das in der Vorstellung vieler ein Buch mit sieben Siegeln ist.
Szpiro bringt seinen Lesern nicht nur die Bedeutung, sondern auch die Schönheit und Eleganz der Mathematik näher, ohne die Komplexität zu vereinfachen oder überzubewerten, dies in einer anregenden Art und Weise, die Faszination weckt.
Der Verfasser George Szpiro (www.georgeszpiro.com/) ist seit 16 Jahren politischer Korrespondent der NZZ in Israel. Er hat seit der Gründung der NZZ am Sonntag die Gelegenheit erhalten, sein Interesse an der Mathematik, das er seit dem Studium an der ETH Zürich beibehalten hat, einzubringen und an eine breite Leserschaft zu vermitteln. Neben der deprimierenden Tagesberichtserstattung sind die Einmaleins-Artikel für ihn eine Zuflucht in andere Welten.
Jury 2003: Thomas Meier, ehemaliger Direktor des Museums für Kommunikation Bern; Nik Walter, Ressortleiter Wissen, Sonntagszeitung Zürich und Sonia Zoran, freischaffende Journalistin in Lausanne -
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