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Preisträger 2003 |
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Denis Vallan (Universität Bern)
«Consequences of degradation and fragmentation of the Malagasy rainforests on amphibian communities“ Heute gehören die tropischen Regenwäldern zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen. Gerade für Madagaskar hat diese Zerstörung besondere Konsequenzen, da es sich um einen Hotspot der Biodiversität handelt. Über 99 % der 250 bekannten Froscharten sind endemisch und der grösste Teil ist stark an Primärlebensräume gebunden. Eine Zerstörung dieser Lebensräume hat zur Folge, dass ein grosser Teil dieser Tiere ausstirbt. Die starke Zunahme der madagassischen Bevölkerung hat den Druck auf die natürlichen Lebensräume erhöht. Agrarland sowie Bau- und Brennholz sind lebenswichtige Grundlagen für die Leute und der ursprüngliche Wald wird überall gerodet, um diese Bedürfnisse zu stillen. Als Konsequenz werden alle Tierarten – darunter auch Frösche – welche eine starke Bindung an
Die Biodiversitätskriterien beeinflussen stark die Art und Weise des Schutzes einer Region, wobei die Kenntnisse über die Tierarten des Lebensraumes grundlegend sind. In dieser Forschungsarbeit wurde mittels taxonomischer Untersuchung die Beschreibung zweier neuer Froscharten möglich, welche nur aufgrund genetischer und bioakustischer Kriterien unterschieden werden können. |
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