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Juli '07
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| INTERNA | |
Ziele definiert Die neuen Organe der SCNAT haben ihre geplanten Aktivitäten für 2008-11 vorgestellt Bern, 10.-11. Mai. Nachdem der Vorstand und die Plattformen ihre strategischen Ziele präsentiert haben, haben letztgenannte an der Séance de réflexion in Ipsach erste Prioritäten gesetzt. Bespielsweise möchte die «Platform Geosciences» mit Workshops und Syntheseberichten zur Wissensverbreitung beitragen und bei der Früherkennung Themen wie «Zukunft fossiler Brennstoffe» unterstützen. In anregenden Diskussionen ist so während zwei Tagen ein Überblick über die geplanten Aktivitäten in den Leistungsbereichen entstanden. Eines der Ergebnisse: ein Feuille de route, das die wichtigsten Stationen für das weitere Vorgehen betreffend Leistungsvereinbarung zwischen den Plattformen und dem Vorstand sowie die Budgetplanung aufzeigt. Projekte europaweit fördern Die SCNAT hat zwei Projekte beim 7th Research Framework Programme (FP7) eingereicht Bern, 23. Mai. Mit dem ersten Projekt NYPSE (European Network to evaluate and to jointly implement educational initiatives to mobilise more Young Professionals in Science and Engineering) sollen junge Menschen motiviert werden, sich für eine naturwissenschaftliche Laufbahn zu entscheiden. Im zweiten Projekt, GenEquiFair (Equity and Fairness in Access, Benefit Sharing and IPRs: recommendations and best practice for a coherent European policy in an international context), stehen ethische Fragen und eine europäische Position zu unseren genetischen Ressourcen im Zentrum. Weitere Auskünfte: Dr. Anne Streiff, 031 310 40 26 Die Leistungen der Akademie Vorstand diskutierte an seiner letzten Sitzung die Struktur für Leistungsvereinbarungen (LV) mit den Plattformen Bern, 8. Juni. Die SCNAT wird im Rahmen der Mehrjahresplanung ihre Leistungsschwerpunkte in den vier Bereichen Grundaufgaben, Früherkennung, Ethik und Dialog ansiedeln. Die gesetzten Schwerpunkte für die zu erbringenden Leistungen basieren direkt auf den Vorgaben des Staatssekretariats für Bildung und Forschung (SBF). In der LV delegiert der Vorstand deshalb Aufgaben und Aktivitäten an die Plattformen. Die künftige Struktur dieser LV soll für alle identisch sein, den Handlungsspielraum der Plattformen garantieren und die übergeordneten Ziele des Vorstandes berücksichtigen.
Nach der Genehmigung des Entwurfs durch den Vorstand werden alle Plattformen der SCNAT ihre Vorschläge einer ausformulierten LV dem Vorstand bis in den Spätsommer zustellen. Finanzielle Neugestaltung Vorstand genehmigt Projekt zur Einführung einer Kostenrechnung per 2008 Bern, 8. Juni. Ein weiterer, wichtiger Schritt bei der Umsetzung der Reform innerhalb der SCNAT besteht in der Einführung einer Kostenrechnung. Dazu gehört auch die Leistungserfassung für die einzuführende Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung sowie ein neuer Kontenplan. Der Vorstand hat an seiner letzten Sitzung das Projekt zur Einführung einer Kostenrechnung genehmigt. Gründe für diesen Entscheid sind unter anderem die zurzeit eingeschränkte Aussagekraft der Finanzzahlen und dass die Rechnungen nicht konsolidiert werden können. Zudem sind die Anforderungen an das Rechnungswesen von Non-Profit-Organisation stark angestiegen. Beitragsgesuche Neue Formulare und Eingabefrist: 31. August 2007 SCNAT-Veranstaltungen Naturwissenschaften aus nächster Nähe Neuenburg, 11. Mai: «Invasive Pflanzen in der Schweiz: Identifizierung von Lücken und Problemen beim Wissensaustausch», organisiert durch das Netzwerk für Transdisziplinarität (td-net), das Forum Biodiversität Schweiz und den Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS).
Schweiz, 1.-2. Juni: «Erlebnis Geologie», zwei Tage mit über 10'000 TeilnehmerInnen im Zeichen der Geologie. Die «Platform Geosciences» der SCNAT war an der Entwicklung beteiligt und für die Organisation zuständig.
Bern, 22. Juni: «Experten und Laien – eine Beziehung mit Perspektiven?» Fokus: kontroverse Debatte um das Thema Geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle. Organisiert durch das Bundesamt für Energie, die Stiftung Sience et Cité, die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften und die SCNAT.
Zürich, 25. Juni: «Synthetic Biology – Potenzial für die Zukunft sinnvoll nutzen», Das Forum Genforschung der SCNAT hat das Zukunftspotenzial des neuen Forschungsgebietes Synthetic Biology zusammen mit der Öffentlichkeit diskutiert. |
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| SCNAT-PRODUKTE | |
Wissenschaft nimmt Stellung...
Medienmitteilung als Reaktion auf den Umweltprüfbericht der OECD 11. Mai 2007. Das Forum Biodiversität Schweiz der SCNAT fordert eine nationale Strategie zur langfristigen Erhaltung der Biodiversität in der Schweiz.
Stellungnahme zu 23 europäischen Infrastrukturprojekten 14. Mai 2007. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz, insbesondere die SCNAT, nehmen Stellung zur European Roadmap for Research Infrastructures des ESFRI, dem europäischen Strategieforum für Forschungsinfrastrukturen.
Medienmitteilung zu den Geoparks in der Schweiz 22. Mai 2007. Der nationale Strategiebericht zu dieser neuen Tourismusform liegt vor und kann bei der «Platform Geosciences» der SCNAT heruntergeladen werden.
Stellungnahme zur Trockenwiesenverordnung 30. Mai 2007. Die SCNAT begrüsst den Entwurf der Verordnung zum Schutz der übrig gebliebenen Trockenwiesen und –weiden.
SCNATinfo 1/07, «Interaktion: für zukünftige Aufgaben in neuen Strukturen» Juni 2007. In der neuen Publikation der SCNAT lernen Sie die neuen Organe kennen und sehen, wie die Reform in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll. |
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| WISSENSCHAFTSPOLITIK | |
Klima im Parlament Parlamentariertreffen zur Klimaänderung: Besteht Handlungsbedarf in der Schweiz? Bern, 6. Juni. Das 39. Treffen der Parlamentarierinnen und Parlamentarier hat sich auf Kernaussagen aus dem Bericht «Klimaänderung und die Schweiz 2050» konzentriert. Nationalrätin Dr. Kathy Riklin informierte über dessen Ziele und Prof. Jürg Fuhrer, ART Agroscope Reckenholz-Tänikon, beleuchtete Aspekte der Landwirtschaft und Ökosysteme. In diesen Sektoren wird die Zunahme der Klimaextreme die grösste Herausforderung darstellen. Aber auch in der Wasserwirtschaft, bei der Energie, den Bauten und Infrastrukturen sind laut Prof. Alexander Wokaun vom Paul Scherrer Institut (PSI) ganzheitliche Strategien erforderlich. Es geht also darum, frühzeitig notwendige Anpassungen und Wissenslücken zu identifizieren, um so auf die Klimaveränderung reagieren zu können. Forschung in Zukunft Krediterhöhung für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) in den Jahren 2008-2011 sichern Bern, 19. Juni 2007. Der Ständerat hat in der Sommersession über die BFI-Botschaft beraten. Er hat den Vorschlag des Bundesrates mit einer jährlichen Steigerung der Ausgaben in diesem Bereich um 6% angenommen. Ein Antrag auf eine Steigerung um 8% jährlich hatte keine Chance. Der Minderheitsantrag Schiesser, der den BFI-Bereich vor künftigen finanzpolitisch motivierten Kürzungen ausnehmen wollte, wurde deutlich abgelehnt. Der Nationalrat wird das Geschäft in der Herbstsession behandeln. Zusammenarbeit mit Europa Bilaterales Forschungsabkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) unterzeichnet Luxemburg, 25. Juni 2007. Mit der Unterzeichnung des Abkommens ist jetzt die Beteiligung der Schweiz an den 7. Forschungsrahmenprogrammen der EU für die Jahre 2007–2013 geregelt. Bundesrat Pascal Couchepin hat in Luxemburg zusammen mit dem EU-Forschungskommissar Janez Potocnik und der deutschen Forschungsministerin Annette Schavan unterzeichnet. Das Rahmenprogramm konzentriert sich unter anderem auf die Bereiche Energie, Nanotechnologie und Umwelt. Eine Chance für die Schweiz, ihre – im europäischen Vergleich – grossen Kompetenzen in diesen Forschungszweigen einzubringen. |
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| AGENDA | |
Nicht verpassen!
Zernez, 31. Juli bis 6. August. Nationalpark Kino-Openair 2007, im Schlosshof von Planta-Wildenberg
Biosfera Parc Naziunal/Val Müstair, 23.-24. August. Klausurtagung der Forschungskommission (FOK-SNP), Forschungskonzept 2007 – 2017. Informationen: Dr. Thomas Scheurer, Forschungskommission Nationalpark, 031 318 70 18.
Bereits im Terminkalender festhalten: Basel, 13.-14. September. «Leonhard Euler: Wissen schaffen, nutzen, weitergeben», Jahreskongress der SCNAT an der Universität Basel. Freuen Sie sich auf eine fachliche und historische Auseinandersetzung mit dem Schweizer Mathematiker und Universalgenie anlässlich dessen 300-jährigen Geburtstages. Kontakt: Christian Preiswerk, 031 310 40 22.
Kontakt und Impressum: Bei Fragen und/oder Anregungen zögern Sie nicht mit uns Kontakt aufzunehmen: newsletter@scnat.ch
Akademie der Naturwissenschaften Schweiz Anania Hostettler | Schwarztorstrasse 9 | 3007 Bern | Tel. 031 310 40 36
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