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Mai '09
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| INTERNA | |
Nachwuchsförderungsinitiative der SCNAT gewinnt an Erfolg Immer mehr Gymnasiastinnen und Gymnasiasten nehmen das Angebot der Initiative «Patenschaft für Maturaarbeiten» in Anspruch.
Bern, Mai 2009. Die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) hat 2003 eine schweizweite Initiative zur Nachwuchsförderung ins Leben gerufen: Das Projekt «Patenschaft für Maturaarbeiten» hat zum Ziel, ein lebendigeres Bild der naturwissenschaftlichen Berufe zu zeichnen und Gymnasiastinnen und Gymnasiasten einen Einblick in die Berufswelt zu ermöglichen. Immer mehr Jugendliche nehmen dieses Angebot für ihre Maturaarbeit in Anspruch. Im Jahr 2006 wurden 20 Maturaarbeiten im Rahmen einer Patenschaft realisiert, 2007 waren es 46 und 2008 bereits 62. Fast ein Drittel der sich zur Verfügung stellenden Patinnen und Paten aus über 250 Forschungsgruppen der Schweiz sind bereits von interessierten Schülern und Schülerinnen oder Lehrpersonen kontaktiert worden. Weitere Informationen über die Initiative finden Sie unter www.maturitywork.scnat.ch. Wenn Sie Fragen haben oder sich als Patin oder Pate einschreiben möchten, wenden Sie sich bitte an Anne Jacob: jacob@scnat.ch, Tel. 031 310 40 26. Zwei Dienstjubiläen bei der SCNAT Herzliche Gratulation an Gabriele Müller-Ferch und Daniela Pauli!
Bern, 1. Mai 2009. Bereits seit 15 Jahren ist Gabriele Müller-Ferch als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei ProClim-, dem Forum für Klima und globalen Wandel tätig. Sie hat gleich nach Abschluss ihres Studiums der Biologie ihre Stelle bei ProClim- am 1. Mai 1994 aufgenommen und ist heute vor allem für redaktionelle Aufgaben und die Betreuung verschiedener Projekte zuständig. Dr. Daniela Pauli kann in diesem Monat auf eine 10jährige Tätigkeit beim Forum Biodiversität Schweiz zurückblicken. Sie hat die Geschäftsstelle des Forums im Mai 1999 in den Räumlichkeiten der Akademie eröffnet. Unter ihrer Leitung hat sich das Forum Biodiversität zum zentralen Kompetenzzentrum für Biodiversitätsforschung in der Schweiz entwickelt. |
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| SCNAT-PRODUKTE | |
Im Blickpunkt der Wissenschaft...
Jahresbericht 2008 Bern, April 2009. Welche Fragen und Themen haben die SCNAT und ihr Netzwerk im vergangenen Jahr bewegt? Ob Schwerpunktsetzung, Projekte der Plattformen oder interakademische Zusammenarbeit – der Jahresbericht der SCNAT bietet einen umfassenden Überblick über die zentralen Aktivitäten des Jahres 2008. Laden Sie den Bericht hier im pdf-Format herunter oder bestellen Sie die gedruckte Version per Email an: info@scnat.ch.
Bisherige Gelder für nationalen Biotopschutz reichen nicht Birmensdorf, 7. April 2009. Das Forum Biodiversität Schweiz hat gemeinsam mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und Pro Natura die Studie «Kosten eines gesetzeskonformen Schutzes der Biotope von nationaler Bedeutung» veröffentlicht. Die Berechnungen zeigen, dass für den gesetzeskonformen Schutz und die Pflege der Biotope jährlich 148 bis 183 Millionen Franken nötig wären. Dies ist gut doppelt so viel wie der Bund und die Kantone im Jahr für diese Aufgabe ausgeben.
Messungen zu Schnee, Gletschern und Permafrost Bern, 1. April 2009. Die Expertenkommission für Kryosphäre (EKK) hat in einem Bericht die Entwicklungen von Schnee, Gletschern und Permafrost für die Jahre 2007/2008 zusammengefasst. Demzufolge haben die ergiebigen Schneefälle den Rückgang der Gletscher nicht bremsen können. |
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| WISSENSCHAFTSPOLITIK | |
Die SCNAT begrüsst den Entscheid des Bundesrates zur Schweizerischen Maturitätsprüfung Naturwissenschaften und Maturaarbeiten sollen gestärkt werden.
Bern, 22. April 2009. Insbesondere die für die Schweizerische Maturitätsprüfung geplante Verankerung von Biologie, Chemie und Physik als eigenständige Fächer mit eigenständiger Note ist für die SCNAT ein wesentlicher Bestandteil für die Entwicklung der zukünftigen Generation von Forscherinnen und Forschern und unerlässlich für die Wissenslandschaft Schweiz. Denn der naturwissenschaftliche Nachwuchs bedarf weiterhin gezielter Förderung. Der Beschluss des Bundesrates, den Naturwissenschaften mehr Gewicht zu verleihen ist daher richtungweisend für die Zukunft der Bildung in der Schweiz. Weitere Informationen zum Entscheid des Bundesrates Vernehmlassung zur Präimplantationsdiagnostik Die Akademien der Wissenschaften Schweiz (akademien-schweiz) fordern eine Überarbeitung des Gesetzesentwurfes.
Bern, 21. April 2009. Die akademien-schweiz begrüssen die Aufhebung des Verbots der Präimplantationsdiagnostik, wie sie die im Februar 2009 vorgestellte Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes vorsieht. Hingegen beurteilen sie den aktuellen Gesetzesentwurf als ungeeignet: Dieser sei nicht vereinbar mit den heutigen medizinischen Standards, berücksichtige die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht und stehe im Widerspruch zu anderen gesetzlichen Regelungen. Die Akademien verlangen deshalb eine grundlegende Überarbeitung des Entwurfs. Für eine nachhaltige Raumpolitik Die akademien-schweiz haben auch zur Revision des Raumplanungs-gesetzes Stellung genommen.
Bern, 9. April 2009. Die akademien-schweiz begrüssen das Raumentwicklungs-gesetz des Bundesamts für Raumentwicklung, insbesondere die Stärkung der Massnahmen gegen die Zersiedelung. Dass das Bauen ausserhalb der Bauzonen im neuen Gesetz nicht mehr explizit als Ausnahmenutzung genannt wird, lehnen die akademien-schweiz hingegen entschieden ab. Sie sind weiter der Meinung, dass die Nachhaltigkeit sowie die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz im Gesetz stärker verankert werden müssen. |
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| AGENDA | |
Nicht verpassen!
15. Mai 2009, Bern. DV der SCNAT: Öffentliche Morgenveranstaltung «Freiheit der Wissenschaft – wie frei ist die Wissenschaft?» Die SCNAT lädt im Rahmen ihrer Delegiertenversammlung am Freitag, 15. Mai 2009, von 10:15 Uhr bis 12:00 Uhr zur öffentlichen Morgenveranstaltung ein. In diesem Jahr erörtern Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Praxis die Frage nach der Freiheit der Wissenschaft. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion unter Leitung von Wissenschaftsjournalist und Buchautor Beat Glogger statt.
10. Juni 2009, Bern. Ökonomisierung der Medizin? Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK-CNE) laden zum Symposium «Ökonomisierung der Medizin? Die Einführung der DRGs an Schweizer Spitälern als ethische Herausforderung» ein. Das öffentliche Symposium setzt sich mit Fragen zu der ab 2012 geplanten Abrechnung mit diagnosebezogenen Fallpauschalen (DRGs) an Schweizer Spitälern auseinander.
12. Juni 2009, Zürich. Hat die Modellwelt versagt? Fragen an die Finanz- und Wirtschaftswissenschaften Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe «Wissen schafft Dialog» bieten die Akademien der Wissenschaften Schweiz (akademien-schweiz) am 12. Juni 2009, von 17:30 bis 20:15 Uhr eine Abendveranstaltung mit Podiumsdiskussion an, welche sich mit der aktuellen Finanzkrise auseinander setzt.
17. Juni 2009, Bern. Zum Wandel der Berufe im Gesundheitswesen Die von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) organisierte Tagung stellt die interdisziplinäre Analyse des Wandels der Gesundheitsberufe sowie die Diskussion der möglichen Einflussnahme auf die Entwicklungen in den Vordergrund.
26. Juni 2009, Sion. Schweizer Tagung zur Inter- und Transdisziplinarität Das td-net führt mit dem Institut Universitaire Kurt Bösch (IUKB) eine nationale Tagung zur Inter- und Transdisziplinarität durch, die sich unter dem Titel «Neuste Konzepte in Lehre und Forschung: Methoden, Tools, Evaluation» mit der Weiterentwicklung von Lehre und Forschung auseinander setzt. Der Dialog wird in den Landessprachen französisch/deutsch geführt und verbindet damit auch über die Sprachgrenze hinweg die verschiedenen Initiativen in der Schweiz.
Bis 4. Juli 2009, ganze Schweiz. Tage der Genforschung Die diesjährigen Tage der Genforschung finden anlässlich des Darwin-Jahrs 2009 unter dem Motto «GENialer Darwin – die Gentage im Licht der Evolution» statt. Wissenschaftler erklären in verschiedenen Anlässen die Bedeutung der Evolutionstheorie für ihr Forschungsgebiet oder geben allgemeine Einblicke in die Forschung von heute. Noch bis zum 4. Juli 2009 gibt es an 15 Standorten in allen drei Landesteilen der Schweiz ein vielfältiges Veranstaltungsangebot. Dieses beinhaltet einmal mehr Laborbesuche und -schnuppertage, Standaktionen sowie Exkursionen, Referate und Tagungen.
Mehrere Termine, Luzern und Lausanne. Medientraining für Forschende Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) und die Förderagentur für Innovation des Bundes (KTI) bieten auch dieses Jahr wieder Medientrainings für Forschende an, um den Dialog zwischen Wissenschaft und Medien zu fördern. Für 2009 sind zwei Kurse auf Deutsch und zwei Kurse auf Französisch geplant: Die deutschsprachigen Kurse werden vom MAZ, der Schweizer Journalistenschule in Luzern, am 11.-12. September und 20.-21. November 2009 angeboten. Neu gibt es auch einen Brush up-Kurs für Forschende, die in Medienarbeit erfahren sind und/oder ein Medientraining am MAZ absolviert haben. Dieses findet am 5. Juni 2009 in Luzern statt.
4./5. September 2009, Zürich. Interdisziplinäres Symposium «Darwin in Science and Society» Am Symposium «Darwin in Science and Society» werden sich internationale Wissenschaftler auf vielfältige Weise dem Evolutionstheoretiker Charles Darwin nähern. Die international renommierte Darwin-Forscherin Janet Browne von der Harvard University wird das Symposium mit einem Vortrag über Darwins Persönlichkeit eröffnen, bevor im weiteren Verlauf der Tagung die Rolle von Darwins Forschung in Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften diskutiert werden.
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