de  |  fr  |  en 
home sitemap SCNAT - click here to go to the start page.

 

Impressum Disclaimer

 

Newsletter-Abo >>

E-Mail

 




© 2010 SCNAT

Jahresbericht
SCNAT - The House of Sciences


Jahresbericht 2009 für

Platform Chemistry


Präsident/Präsidentin: Herr Prof. Dr. E. Peter Kündig

Von: Barbara Winter-Werner, winter@scnat.ch

Zusammenfassung
Highlights im Jahre 2009 waren:

- Auszeichnung des ersten «Chemical Landmarks» der Schweiz

- Lancierung des «SCNAT Chemistry Travel Awards»

- Durchführung des zweiten «Young Faculty Meetings»


Publikationen
Bericht über das «Young Faculty Meeting 2008» in CHIMIA (Chimia 2009, 63, 78)

Bericht über das «Young Faculty Meeting 2009» in CHIMIA (Chimia 2009, 63, 586)

Bericht über die «Chemical Landmark 2009» in CHIMIA (Chimia 2009, 63, 895)

SCNATinfo 2/2009 mit Schwerpunktsthema «Platform Chemistry»


Tagungen / Kurse
Young Faculty Meeting (YFM):

Am 17. Juni 2009 fand bereits das zweite YFM wiederum an der Universität Bern statt. In einem halbtägigen Workshop konnten die teilnehmenden jungen Professoren und Gruppenleiter neue Kompetenzen zum Thema «Motiv und Motivation» erarbeiten. Es ging hierbei sowohl um Selbstmotivation als auch um die Motivation von Mitarbeitern. Am Nachmittag referierte der Staatsekretär für Bildung und Forschung, Dr. Mauro Dell’Ambrogio, über die Zukunft der naturwissenschaftlichen Forschung in der Schweiz. Dr. Ingrid Kissling gab weiter eine interessante Einführung in die Förderagentur für Innovation KTI. Beide Referate stiessen auf grosses Interesse und waren Ausgangspunkt für rege Diskussionen. (www.chemistry.scnat.ch/YFM)

Rigi-Workshop «Frontiers in Chemical Biology»:

Dieser interdisziplinäre Workshop wurde zusammen mit der «Plattform Biologie» organisiert und Ende Januar 2009 in Rigi-Kaltbad durchgeführt.


Internationale Aktivitäten
Die «Platform Chemistry» engagierte sich im Berichtsjahr in internationalen Aktivitäten über die Landeskomitees (EuCheMS und IUPAC) und Fachgesellschaften (SCG und SGLUC).

Nachwuchsförderung
Mit dem im Berichtsjahr neu geschaffenen «SCNAT Chemistry Travel Award» wird die Teilnahme von Doktoranden an internationalen Kongressen unterstützt. Die Bewerbungen werden von einem Komitee aus Vertretern des Plattform-Präsidiums begutachtet und auf Grund ihres wissenschaftlichen Inhaltes und des Konferenzabstraktes selektioniert. So wurden von den 54 eingegangenen Bewerbungen 21 Doktoranden ausgewählt. (www.chemistry.scnat.ch/travel_award)

Young Faculty Meeting: siehe Tagungen


Forschungsunterstützende Informations- und Koordinationsaufgaben
Auf ihrer Website informiert die «Platform Chemistry über ihre Aktivitäten und Ziele, weist mit dem Veranstaltungskalender auf nationale und internationale Kongresse und Tagungen im Fachgebiet der Chemie hin und gibt mit einer Link-Liste weiterführende Informationen speziell zum Thema Nachwuchs und Nachwuchsförderung in den Naturwissenschaften.

Plattform-intern traf sich das Präsidium zu drei Sitzungen, die primär der Diskussion von aktuellen und zukünftigen Aktivitäten und Projekten dienten.


Früherkennung
(keine nennenswerten Aktivitäten)


Ethik
(keine Aktivitäten)


Dialog mit der Gesellschaft
Chemical Landmarks:

Auf die erste Ausschreibung, die zu Jahresbeginn 2009 publiziert wurde, gingen zehn Nominationen ein, die durch die einberufene Jury aus Chemiker, Chemieingenieuren und Wissenschaftshistorikern begutachtet und selektioniert wurden.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase, die auch das neu erstellte Design der Gedenktafel umfasste, konnte am 11. November 2009 das erste «Chemical Landmark» der Schweiz ausgezeichnet werden. Es handelt sich dabei um die erste chemische Fabrik der Schweiz, die in den Jahren 1777-1781 in Winterthur errichtet wurde. (www.chemistry.scnat.ch/chemical_landmarks)

Internationales Jahr der Chemie (IYC2011):

Die UNO-Vollversammlung hat das Jahr 2011 zum «International Year of Chemistry» (IYC2011) erklärt. Die «Platform Chemistry» übernahm zusammen mit der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft (SCG) und dem Branchenverband SGCI Chemie Pharma Schweiz die Koordinationsrolle innerhalb der Schweiz. Als erster Schritt wurden rund 350 potentiell interessierte Organisationen (Hochschulen, Bildungsinstitutionen, Fachgesellschaften, Verbände, NGOs, Firmen, Museen etc.) angeschrieben und im Juni 2009 zu einem ersten Ideenaustausch nach Bern eingeladen. Rund 40 Personen nahmen an diesem Meeting teil. Bis zum Ende des Berichtsjahres meldeten gegen 80 Organisationen ihr Interesse an einer aktiven Beteiligung am IYC2011. Vielerorts wurde auch bereits mit der konkreten Planung von Aktivitäten begonnen. Die drei Organisationen der Kerngruppe werden weiterhin die Aktivitäten verfolgen und koordinieren. Weiter ist eine von der Kerngruppe aufgebaute Webseite mit einem Veranstaltungskalender aller schweizweiten Aktivitäten geplant.