Das Neuste aus den Naturwissenschaften

Ausgewählte Neuigkeiten aus dem Netzwerk der Akademie und aus den Naturwissenschaften in der Schweiz, die für Gesellschaft, Politik und Forschung von Bedeutung sind. Alle Meldungen der Naturwissenschaften finden Sie hier.

  • Meldungen
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Das Klima unserer Enkelkinder ist in unseren Händen. Wie würde sich das Klima entwickeln, wenn die Weltbevölkerung ab sofort jedes Jahr weniger Treibhausgase ausstossen würde und im Jahr 2100 kein CO2 mehr in die Atmosphäre gelangen würde? Eine solche Entscheidung würde das Klima unserer Enkelkinder deutlich beeinflussen. Das Klima reagiert träge auf Veränderungen. Die Erwärmung würde in den nächsten Jahrzehnten zwar weiter andauern, sich aber verlangsamen und im globalen Mittel nicht mehr als 2 °C im Vergleich zur vorindustriellen Zeit betragen (bisher: global rund + 1°C seit 1850; in der Schweiz +1.8°C). Die Gletscher würden trotzdem noch mindestens die Hälfte ihrer heutigen Masse verlieren. Das Klima würde aber weniger extrem und unsere Gesellschaft weniger stark von Extremereignissen heimgesucht. Auch unsere Ernährungsversorgung durch die Landwirtschaft und unsere Gesundheit wären weniger beeinträchtigt.
  • 30.11.2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Medienmitteilung

Akademien fordern eine strengere Klimapolitik nach 2020

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz begrüssen die Stossrichtung der vom Bundesrat vorgeschlagenen Klimapolitik nach 2020. Sie genügt aber nicht, um die langfristigen Reduktionsziele gemäss den internationalen Abkommen zu erreichen. Deshalb fordern die Akademien, dass die Massnahmen konsequenter auf die Erreichung dieser Ziele ausgerichtet werden. So stehen die Akademien dem Beitritt zum europäischen Emissionshandelssystem kritisch gegenüber: Die Menge der von der EU ausgegebenen Zertifikate sei viel zu hoch und entspreche nicht den angestrebten Zielen. Sie empfehlen zudem, das Reduktionsziel im Inland von 30 auf 40% zu erhöhen, damit das langfristige Ziel von Null Emissionen nicht spä-ter enormen Aufwand erfordert.
Marcel Tanner, Ordinarius für Epidemiologie und medizinische Parasitologie an der Universität Basel, war von 1997 bis 2015 Direktor des Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) in Basel. 1981 bis 1984 leitete er die Aussenstation des Swiss TPH in Ifakara, Tansania (heute: Ifakara Health Institute). Er trägt zwei Ehrendoktortitel der Universität Neuenburg und der Universität Brisbane. Seit 2016 präsidiert Tanner die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz.
  • 30.11.2016
  • SCNAT
  • Meldung

«Wer nicht lachen kann, entdeckt nichts»

Marcel Tanner hat mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Forschungszusammenarbeit mit Ländern des Südens. Für ihn ist klar: Ohne Flexibilität, gegenseitigen Respekt und Kontextwissen geht es nicht.
Klimapolitik der Schweiz nach 2020
  • 2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • ProClim
  • Stellungnahme

Klimapolitik der Schweiz nach 2020

Übereinkommen von Paris, Abkommen mit der Europäischen Union über die Verknüpfung der beiden Emissionshandelssysteme, Totalrevision des CO2-Gesetzes.
We Scientists Shape Science (teaser)
  • 29.11.2016
  • SCNAT
  • Meldung

#wescientists shape science: last chance to register!

Registration for this congress in collaboration with the Swiss Science and Innovation Council on 26/27 January 2017 in Bern is open until 9 December.
Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Teilrevision des Jagdgesetzes
  • 2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Forum Biodiversität Schweiz Geschäftsstelle
  • Plattform NWR
  • Plattform Biologie
  • Stellungnahme

Stellungnahme der Akademien Schweiz zur Teilrevision des Jagdgesetzes

November 2016
In den Spitälern Kameruns fehlen die Spezialisten trotz grosser Anstrengungen, vermehrt Personal auszubilden. Wegen der schlechten Infrastruktur und des Stellenmangels suchen sich geeignete Kandidaten lieber einen Job im Ausland.
  • 2016
  • SNF / FNS
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Magazin

Horizonte: Forschen für Fairness

Wissenschaft ist global. Viele denken bei dieser Aussage an prestigeträchtige Forschungspartnerschaften zwischen westlichen Hochschulen, vielleicht auch mit asiatischen Institutionen. Doch damit ist nur die halbe Welt betrachtet.
Brennpunkt Klima Schweiz: Folgen und Risiken
  • 07.11.2016
  • SCNAT
  • Meldung

Brennpunkt Klima Schweiz: Folgen und Risiken

Die Schweiz reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel. Im Vergleich zum globalen Mittel ist die Erwärmung im Alpenraum rund doppelt so stark. Der Natur- und Kulturraum Schweiz ist in vielfältiger Weise von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen.
Brennpunkt Klima Schweiz: Handlungsfelder
  • 07.11.2016
  • SCNAT
  • Meldung

Brennpunkt Klima Schweiz: Handlungsfelder

Aktives Handeln ist gefragt, denn die Hauptursache des Klimawandels ist die Verbrennung von Erdöl, Gas und Kohle. Soll die Erderwärmung, wie von der Weltgemeinschaft vereinbart, auf unter zwei Grad Celsius begrenzt werden, müssen wir den Ausstoss von Treibhausgasen rasch vermindern. Mittelfristig müssen die Emissionen netto Null betragen. Wir haben viele Möglichkeiten, klimabedingte Risiken abzuschwächen, Chancen zu nutzen und für eine klimaverträgliche Gesellschaft und Wirtschaft zu sorgen.
Die Triftbrücke (2009)
  • 07.11.2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Medienmitteilung

Klimaexperten zeigen Handlungsfelder und Chancen auf

Die Schweiz reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel. Verglichen mit dem globalen Mittel ist die Erwärmung im Alpenraum fast doppelt so stark. Entsprechend gross sind die Folgen und der Handlungsbedarf. Ein Gremium von 75 Klimaforscherinnen und 40 Gutachtern koordiniert vom Forum ProClim legt mit dem Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» den aktuellen Stand des Wissens umfassend dar und zeigt konkrete Handlungsfelder auf.
Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern.
  • 04.11.2016
  • SCNAT
  • Meldung

Brennpunkt #KlimaSchweiz: «Dieser Bericht ist ein Must»

Ein Gremium von 75 Klimaforscherinnen und 40 Gutachtern koordiniert vom Forum ProClim legt mit dem Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» den aktuellen Stand des Wissens umfassend dar und zeigt konkrete Handlungsfelder auf.
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