Nachwuchsförderung

Nachwuchs

Seit einigen Jahren wird sichtbar, dass bei der Ausbildung von Jugendlichen der Trend weg von den naturwissenschaftlichen Fächern geht. Gleichzeitig werden die Naturwissenschaften von den Jugendlichen als Fach mit wenig Zukunftspotenzial empfunden.

Aus diesem Grund verstärkt die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) die Nachwuchsförderung im naturwissenschaftlichen Themenbereich gezielt. Eine Kommission wurde eingesetzt, die als Anlaufstelle für Fragen zum MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) fungiert.

  • «Patenschaft für Maturaarbeiten»: Sekundarstufe / Gymnasien (15 – 18-jährige): Mehr als 250 Forschergruppen in der ganzen Schweiz öffnen Jugendlichen die Türen zu ihren Labors und stellen ihnen ihre Kompetenzen, ihre Infrastruktur und ihre Messinstrumente für eine Maturaarbeit zur Verfügung. Damit tragen sie wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung der Naturwissenschaften zu schärfen.
     
  • «Vorträge in den Schulen»: Die SCNAT führt eine Liste mit Spezialisten aus Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik und Physik, die für eine Präsentation zu ihrem Gebiet an Schulen der Sekundarstufe II kommen.

  • Veranstaltungen
  • Publikationen

2016
Mai 31
Flyer Netzwerkanlass MINT
  • SCNAT
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Konferenz
  • Fribourg

Netzwerkanlass «MINT Schweiz»

Der eintägige Netzwerkanlass richtet sich an alle Akteure in der Schweiz, welche mit ihren verschiedenartigen Tätigkeiten zur Verbesserung des allgemeinen Grundverständnisses und dem Wecken des Interesses für Wissenschaft und Technik (die sogenannte «scientific and technical literacy») auf allen Stufen und in allen Bereichen der Gesellschaft beitragen, also die MINT-Bildung voranbringen und dadurch, unter anderem, den Fachkräftemangel lindern helfen.
2016
Jun 8
Science on Stage London 2015 - 2
  • Science on Stage Switzerland
  • Workshop
  • Lausanne

Workshop Science on Stage Switzerland 2016

Science on Stage Schweiz organisiert dieses Jahr einen Workshop, der einen Nachmittag lang dauert. Er findet am Mittwoch 8. Juni 2016 in Lausanne statt. Das Ziel dieses Workshops ist es, von den Erfahrungen der Lehrpersonen, die am europäischen Festival teilgenommen haben, zu profitieren. Das Festival fand im Juni 2015 in London statt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Schweiz, die in London teilgenommen haben (siehe auch « L’Educateur“ 7/2015, Seite28) werden die Experimente präsentieren, die ihnen am besten gefallen haben. Das Programm des Nachmittags beinhaltet also eine Auswahl der besten Projekte aus London, die man im MINT-Unterricht (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einsetzen und leicht durchführen kann. Die 5 Schweizer LehrerInnen- Tandems werden ebenfalls ihre Experimente zeigen, mit denen sie am Wettbewerb teilgenommen haben. Was den Nachmittag ebenfalls bereichern wird, ist die Präsentation der Lehrerin Anna Gunnarsson, eine Vertreterin der Schwedischen Delegation, die ihr faszinierendes Schul-Projekt « Playful physics for the youngest »(= spielerische Physik für die Jüngsten) vorstellen wird. Ihr Ausgangspunkt ist jeweils ein Märchen (« Berta der Drachen », oder « Tunda und Triton, die Fledermaus und die Eidechse »). Diese Erzählungen beinhalten immer auch wissenschaftliche Begriffe und enden immer mit sympathischen Experimenten, die man mit Alltagsgegenständen durchführen kann. Der Workshop-Nachmittag endet mit einem « Fair » also einem Markt, wo alle Schweizer Projekte der Schweizer Delegation nochmals präsentiert werden…und als Abschluss gibt es einen Apéro.
Akademien der Wissenschaften Schweiz (2016) Einschätzung der Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz. Swiss Academies Communications 11 (2)
  • 18.03.2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Bericht

Einschätzung der Karrieresituation von Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz

An Schweizer Universitäten studieren mehr Frauen als Männer. Bei den Assistierenden lag der Frauenanteil 2013 bereits bei 43%. Unbegreiflich erscheint es daher, dass bei den Professuren der Frauenanteil trotz aller Bemühungen nur knapp die 20% - Marke zu überschreiten vermag.
Wie schätzen Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Schweiz ihre Karrieremöglichkeiten ein? Die Arbeitsgruppe «Gender» der Akademien der Wissenschaften Schweiz veröffentlicht dazu einen Bericht, verfasst von Patricia Felber. Ebenfalls enthalten sind die «Empfehlungen für gendergerechte akademische Karrierewege» der Akademien der Wissenschaften.
Gottfried Schatz (2016) From Little Science to Big Science. Swiss Academies Communications 11 (4).
  • 18.03.2016
  • Akademien der Wissenschaften Schweiz
  • Übrige

From Little Science to Big Science

Die Anzahl der Forscherinnen und Forscher verdoppelt sich alle zehn bis fünfzehn Jahre. Gottfried Schatz zeigt in seinem Manuskript, vor welche Probleme das Wachstum die Wissenschaft stellt. Er erklärt den Unterschied zwischen Wissen und Wissenschaft, und warum an unseren Kindergärten, Schulen und Universitäten weniger Wissen und mehr Wissenschaft gelehrt werden sollte.
2016
Nov 12
Concours national SonS2016
  • Science on Stage Switzerland
  • Feier/Festival
  • Winterthur

Nationaler Wettbewerb 2016

Möchten Sie 2017 am europäische Science on Stage Festival im Debrecen teilnehmen? Die nationale Auswahl findet im Technorama Winterthur am Samstag, 12. November 2016 statt.
Logo von Kommission Nachwuchsförderung

Kommission für Nachwuchsförderung

Das Interesse der Jugendlichen an den Naturwissenschaften ist sinkend. Gleichzeitig fehlen in der Berufswelt immer mehr qualifizierte Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler. Dieser Entwicklung entgegenwirkend engagiert sich die Kommission Nachwuchsförderung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT), um Jugendliche gezielt für den naturwissenschaftlichen Themenbereich zu begeistern.

Nachwuchsförderung auf dem Portal Naturwissenschaften Schweiz

Die Nachwuchsförderungs-Seiten und Angebote vom Portal Naturwissen-schaften Schweiz finden Sie hier: