Klima

Informationen zu Klimaänderung, Auswirkungen und Massnahmen.

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Eis und Schnee

Der generelle Rückzug der Gletscher begann nach 1800. Seit 1850 werden weltweit beträchtliche Rückzugsraten beobachtet mit kürzeren Perioden von Gletschervorstössen. Seit 1980 hat sich der Gletscherrückzug verstärkt und seit 2000 nochmals beschleunigt. Die Entwicklung der Gletscher ist abhängig von Temperatur und Niederschlag. Beide Grössen können sich auch als Folge natürlicher Klimaschwankungen verändern und damit die Ausdehnung der Gletscher beeinflussen. Der beschleunigte Gletscherschwund während der vergangenen Jahrzehnte ist jedoch auf die vom Menschen verursachte Erwärmung zurückzuführen und kann nicht mit den natürlichen Klimaschwankungen erklärt werden.
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Tiere und Pflanzen

Vegetation, Tierwelt und Ökosysteme reagieren seit Jahrmillionen auf Veränderungen von Temperatur und Feuchtigkeit. An langsame, dauerhafte Veränderungen können sich viele Arten anpassen. Die heutigen und zukünftigen, vergleichsweise sehr raschen Veränderungen des Klimas wie auch der Nutzung übersteigen aber wahrscheinlich in zahlreichen Fällen diese Anpassungsfähigkeit, was die Situation im Vergleich zu früher kritischer macht. Quelle: Bundesamt für Umwelt (BAFU)
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Wasser

Der Wasserkreislauf beschreibt die Bewegung des Wassers auf der Erde. Während die Gesamtmenge konstant bleibt, kann sich mit der Zirkulation des Wassers dessen Aggregatszustand verändern, d.h. Wasser ist in festem (=Eis), flüssigem und gasförmigem (=Wasserdampf) Zustand vorhanden. Angetrieben wird der Wasserkreislauf von der Sonnenenergie. Daher hat auch die Klimaänderung einen Einfluss auf den Wasserkreislauf. Nimmt die zugeführte Energie zu, wird der Wasserkreislauf beschleunigt und verändert. In gewissen Regionen wird es mehr, in anderen weniger regnen. Auch die Gletscher sind Teil des Wasserkreislaufes.
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Energie

Unsere heutige Energieversorgung basiert weitgehend auf fossilen Ressourcen. Vorwiegend aufgrund der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen ist die Konzentration des Treibhausgases CO2 während der letzten 50 Jahre um 20% angestiegen. Die vom Menschen verursachte Zunahme an Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer globalen Erwärmung. Die bereits stattfindende Klimaänderung ist über Generationen hinweg nicht korrigierbar, weil CO2 lange in der Atmosphäre verweilt. Emissionsreduktionen können jedoch die zukünftig erwartete Erwärmung dämpfen. Quelle: Denk-Schrift Energie
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Wetter und Klima

Das Wetter charakterisiert den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kennzeichnend sind die meteorologischen Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind.
Als Klima bezeichnet man das ""durchschnittliche Wetter"" einer Region, oder präziser ausgedrückt, die statistische Beschreibung relevanter Grössen (z.B. Temperatur, Niederschlag, Wind) anhand von Mittelwerten und Variabilität über eine längere Zeitperiode. Die World Meteorological Organization schlägt einen Zeitraum von 30 Jahren vor.
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Landnutzung

Als Landnutzung werden die gesamten Aktivitäten und Einflüsse des Menschen auf eine bestimmte Landfläche bezeichnet. Die Landnutzung respektive Änderungen in der Landnutzung sind ein wichtiger Faktor im Hinblick auf die Klimaänderung, indem sie zur Aufnahme oder Emission von Treibhausgasen führen oder Veränderungen der Albedo (=Anteil der von der Oberfläche zurückgestrahlten solaren Strahlung) sowie der Evapotranspiration zur Folge haben können. Von grosser Bedeutung im Hinblick auf die globale Erwärmung ist beispielsweise die Abholzung der tropischen Regenwälder, weil sie die Freisetzung grosser Mengen von gespeichertem CO2 zur Folge haben.
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Wirtschaft

Für die Wirtschaft bedeutet die Klimaänderung Chance und Risiko zugleich. So wird sich die Klimaänderung in der Schweiz bespielsweise auf den Tourismus (z.B. sinkende Schneefallgrenze, erhöhtes Steinschlagrisiko), auf die Landwirtschaft (z.B. Veränderungen bei den Niederschlägen, höhere Durchschnittstemperaturen) oder auf die Energiewirtschaft auswirken. Indem einerseits die Klimaänderung mit Hilfe von Emissionsreduktionen so rasch als möglich gebremst wird und sich die verschiedenen Wirtschaftszweige andererseits frühzeitig an nicht mehr zu verhindernde Änderungen anpassen, können die negativen Auswirkungen minimiert werden.
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Gesundheit

Die Klimaänderung wird sich auf den Gesundheitszustand der Menschen auswirken, vor allem jener mit geringer Anpassungskapazität (Entwicklungsländer). Zu den erwarteten Folgen gehören unter anderem eine zunehmende Unterernährung, mehr Erkrankungen und Verletzungen aufgrund von Extremereignissen (z.B. Hitzewellen, Überschwemmungen, etc.) und eine veränderte räumliche Verbreitung der Überträger von gewissen Infektionskrankheiten. Negative und positive Auswirkungen werden sich von Ort zu Ort unterscheiden und bei einem weiteren Temperaturanstieg im Verlauf der Zeit ändern.
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Politik

Klimaveränderungen gehören zu den globalen Umweltproblemen, die im nationalen Kontext allein nicht lösbar sind. Die Bemühungen um eine international koordinierte Vorgehensweise sind daher für die Schweiz von grosser Bedeutung. Die Weltgemeinschaft beschäftigt sich seit rund einem Vierteljahrhundert mit Fragen zur Klimaänderung und entsprechenden Lösungen. Ein Meilenstein für ein koordiniertes Vorgehen auf internationaler Ebene war die Verabschiedung der Klimakonvention (UNFCCC) im Juni 1992. Seit 1995 treffen sich die Unterzeichnerstaaten der Klimakonvention jährlich zur Konferenz der Vertragsparteien (Conference of the Parties, COP). Quelle: Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Über das Portal

Das Klima-Portal von ProClim gibt einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zum Thema Klimawandel und globale Umweltveränderungen. Die Themen umfassen klimatische Prozesse ebenso wie die Auswirkungen auf Natur, Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zur politischen Agenda.

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Schulmaterial

Für die Verwendung im Unterricht auf Sekundarstufe II geeignetes Schulmaterial.