Energie

Energie Klimaportal

Allgemein

Unsere heutige Energieversorgung basiert weitgehend auf fossilen Ressourcen. Vorwiegend aufgrund der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen ist die Konzentration des Treibhausgases CO2 während der letzten 50 Jahre um 20% angestiegen. Die vom Menschen verursachte Zunahme an Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer globalen Erwärmung. Die bereits stattfindende Klimaänderung ist über Generationen hinweg nicht korrigierbar, weil CO2 lange in der Atmosphäre verweilt. Emissionsreduktionen können jedoch die zukünftig erwartete Erwärmung dämpfen. Quelle: Denk-Schrift Energie
Fossile Energien Klimaportal

Fossile Energie

80% des globalen Energieverbrauchs werden heute durch fossile Energieträger gedeckt. Aus verschiedenen Gründen wird sich die Welt der Herausforderung stellen müssen, diese Abhängigkeit zu reduzieren: Erstens verursacht die Verbrennung fossiler Energieträger eine Klimaänderung, die bereits eingesetzt hat. Zweitens ergeben sich geopolitische Risiken infolge der Konzentration der flüssigen und gasförmigen fossilen Ressourcen in politisch instabilen Gebieten. Drittens werden die Energiepreise bei Erreichen des Fördermaximums von Erdöl und Erdgas in nicht abschätzbarem Ausmass ansteigen. Quelle: Denk-Schrift Energie
Kernenergie Klimaportal

Kernenergie

Die Nutzung der Kernenergie trägt heute knapp 40% zur Schweizer Stromproduktion bei, bezogen auf den gesamten Endenergieverbrauch sind es 9%. Global liegt der Anteil bei 3%. Dem Vorteil der CO2-armen Energieerzeugung stehen bei der Kernenergie die Nachteile der Lagerung radioaktiver Abfälle, die Möglichkeit eines sehr grossen Schadens (wenn auch mit sehr kleiner Eintrittswahrscheinlichkeit) sowie das Risiko der Verbreitung kernwaffenfähigen Materials gegenüber. Quelle: Denk-Schrift Energie
Erneuerbare Energien Klimaportal

Erneuerbare Energien

Der Begriff der "erneuerbaren Energien" beinhaltet sowohl die traditionsreiche Wasserkraft als auch die so genannten neuen erneuerbaren Energien (Sonnenenergie, Umweltwärme, Biomasse, Windenergie, Geothermie). Der Anteil dieser neuen erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch der Schweiz ist heute noch bescheiden. Deren Ausbau ist aus verschiedenen Gründen dringlich: Erstens erfordert die Klimaänderung den Umstieg auf CO2-freie Energieträger. Zweitens ergeben sich geopolitische Risiken infolge der Konzentration der fossilen Ressourcen in politisch instabilen Gebieten. Drittens werden die Energiepreise bei Erreichen des Fördermaximums von Erdöl und Erdgas massiv ansteigen.
Gebäude Klimaportal

Gebäude

Gebäude können einen bedeutenden Beitrag leisten, dass die Schweiz die CO2-Ziele bis 2010 erreicht: Der Gebäudebereich beansprucht rund 45% des schweizerischen Energieverbrauchs. Massnahmen bei Neubauten und die Sanierung von bestehenden Gebäuden sind nicht nur im Hinblick auf den Energieverbrauch und die Verminderung der Klimaänderung wichtig. Anpassungsmassnahmen an die bereits stattfindende Klimaänderung sind dringend, um Kosten zu sparen, Schäden zu reduzieren und um die Sicherheit und den Komfort in der Wohn- und Arbeitswelt zu sichern.
Transport Verkehr Klimaportal

Transport und Verkehr

Der Verkehr ist in der Schweiz einer der grössten Energieverbraucher. Gegenwärtig benötigt er, bei steigender Tendenz, rund einen Drittel der Endenergie. Mit rund 48% (inkl. Flugverkehr) hat er auch den höchsten Anteil an den CO2-Emissionen. Rund 50% der Fahrten mit Personenwagen sind kürzer als 5 km. In dieser Distanz werden bis zu fünfmal mehr Kohlenwasserstoffe, zweieinhalb mal mehr NOx und 10% mehr CO2 emittiert als in der nachfolgenden Phase eines warmgelaufenen Motors. Quelle: Bundesamt für Energie BFE
Wassertemperaturverlauf der letzten Dekaden für neun ausgewählte Stationen und Basel (Lufttemperatur). Für Stationen mit kalten mittleren Wassertemperaturen (z.B. Lütschine-Gsteig) ist der Temperatursprung zwischen 1987 und 1988 weniger deutlich als z.B. im Ticino. Zudem fällt die geringere Schwankung der Lütschine-Wassertemperatur innerhalb eines Jahres auf (interannuelle Variabilität). Beides veranschaulicht den ausgleichenden Effekt der Gletscher. Quelle: BAFU.

Daten und Fakten

Untenstehend sind Informationen in Form von Graphiken und Zahlenreihen aufgelistet. Manche sind im pdf-Format erhältlich und direkt abrufbar, andere müssen bei der betreffenden Stelle bestellt werden.
News Klimaportal

News

News zu Energie
Kontakte Klimaportal

Links

Links zu Energie
Schulmaterial Energie Klimaportal

Energie

Schulmaterial zu Energie