Grüne Gentechnik

Als “Grüne Gentechnik” bezeichnet man die Anwendung gentechnischer Verfahren in der Pflanzenzüchtung. Diese Methoden werden seit den 1980er Jahren angewandt und seit Mitte der 1990er Jahre werden gentechnisch veränderte Nutzpflanzen weltweit kommerziell angebaut. Die Anwendung dieser Technologie hat viele Fragen aufgeworfen: Wie sicher sind diese Pflanzen? Welche Vorteile könnten sie uns bringen? Wie sollen sie reguliert werden? Dieses Themenportal gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und offenen Fragen.


Eine Auswahl von Themen:

Die beliebte Apfelsorte „Gala“ soll mit Hilfe der Cisgenetik gegen Feuerbrand und Schorf resistent werden. Bild: H. Flannery


Krankheitsresistente Apfelsorten

Pflanzenschutzmittel einsparen dank Feuerbrand- und Schorf-resistenten Äpfeln 

Freilandversuch mit GV-Weizen in Zürich-Reckenholz im Rahmen des NFP 59. Bild: B. Senger, Universität Zürich.


Freilandversuche

Versuche im Feld sind unerlässlich für die Schweizer Pflanzenforschung

Rund 90% des in den USA angepflanzten Mais ist gentechnisch verändert. GV- Lebensmitteln – wie beispielsweise Cornflakes – gehören deshalb in den USA zum Alltag. Foto: wikimedia commons.


Konsum

Import, Kennzeichnung und Kontrolle von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in der Schweiz

Das Unkraut stellt das grösste Problem im Zuckerrübenanbau dar, da die langsam wachsenden Rüben Konkurrenz schlecht ertragen. Bild: J. Romeis, Agroscope


Resistenzentwicklung

Die Entwicklung von Resistenzen in Schädlingen und Unkraut ist eine ständige Herausforderung im Pflanzenschutz


  • Veranstaltungen

2016
Jun 8
Getreideähren
  • PSC
  • Collegium Helveticum
  • Tagung
  • Zürich

Neue Technologien in der Pflanzenforschung – eine Alternative zu Pflanzenschutzmitteln?

Bietet die moderne Pflanzenforschung Alternativen zum Einsatz von Pflanzenschutzmitteln? Diese grundlegende Frage möchte das Zurich-Basel Plant Science Center und das Collegium Helveticum auf einer Fachtagung mit namhaften Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren. Wir möchten Ihnen neuste wissenschaftliche Erkenntnisse präsentieren und deren Anwendbarkeit diskutieren. Angesprochen werden Grundsätze der partizipativen Technologieabschätzung und deren Einfluss auf die Meinungsbildung und politische Entscheidungsfindung.

  • Meldungen

Genetischer Code
  • 26.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Retour sur la biologie de synthèse

Sarah Dirren de la RTS vous propose un dossier sur la biologie de synthèse ou comment créer du vivant à partir d’éléments présents dans la nature. L’idée de la biologie de synthèse est de concevoir et de construire de nouveaux systèmes ou de nouvelles fonctions biologiques plus performants que ceux existant dans la nature.
Microsculpture
  • 26.05.2016
  • Meldung

Extreme Insect Imaging

Many natural history collections are currently digitizing their most important specimens to enhance their visibility and usefulness. The results of these endeavours are usually made publicly available in national and international information portals such as those of the «Centre Suisse de Cartographie de la Faune» (CSCF) or the «Global Biodiversity Information Facility» (GBIF).
  • 24.05.2016
  • Plattform Biologie
  • Meldung

Forscher entwickeln Plattform zur Entdeckung neuer Antibiotika

Die Entwicklung neuer Antibiotika ist eine der dringendsten Herausforderungen in der Medizin. Forscher der Harvard University haben eine Plattform zur Herstellung neuer synthetischer Antibiotika entwickelt. Die Innovation könnte einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen resistente Erreger leisten.
Akash Arasu and Ari Sarfatis (Photo: Shem Johnson)
  • 24.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Nachwuchsforschende nehmen Stellung zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie

Ein neues Video des Forums Genforschung gibt in rund 7 Minuten einen Einblick in die Debatte um die Synthetische Biologie
Genetically Engineered Crops: Experiences and Prospects
  • 20.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen: Einsichten und Aussichten

Der Bericht hält fest, dass GV Pflanzen kein höheres Risiko für Mensch und Umwelt darstellt, als es für die konventionelle Züchtung der Fall ist. Sie schlagen vor, dass die Regulierung sich an den neuen Eigenschaften einer Pflanze orientiert und nicht mehr an den zur Züchtung verwendeten Technologien.

Über das Portal

Dieses Themenportal wird vom Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz herausgegeben.

  • Publikationen

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für die Schweizer Landwirtschaft (2013, Akademien der Wissenschaften Schweiz)
  • 25.09.2013

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für die Schweizer Landwirtschaft

Die Schweizer Landwirtschaft soll mehr produzieren und dies in gleicher Qualität und mit geringerer Belastung der Umwelt als bisher. Um diese Ziele der Agrarpolitik zu erreichen, sind neue landwirtschaftliche Methoden und Technologien wichtig. Zum Erreichen der Agrarziele könnten Züchtung und Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen beitragen. Deren Anwendung in der Forschung und der Nahrungsmittelproduktion werden aktuell durch gesetzliche Vorgaben gehemmt.
Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz (2013, Akademien der Wissenschaften Schweiz)
  • 25.03.2013

Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen und ihre Bedeutung für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Schweiz

Gewisse gentechnisch veränderte Pflanzen (GV-Pflanzen) könnten für eine ertragreiche und umwelt- schonende Schweizer Landwirtschaft einen Beitrag leisten. Das zeigen dieAkademien derWissenschaften Schweiz im vorliegenden Bericht. Er schliesst an ein Forschungsprogramm des Nationalfonds (NFP 59) an, welches belegt, dass der Anbau von GV-Pflanzen mit keinen Umweltrisiken verbunden ist, die nicht auch für konventionell gezüchtete Pflanzen bestehen.