Teilchenphysik

Teilchenphysik erforscht die grundlegenden Bausteine der Materie und ihre Wechselwirkungen, die den Aufbau der Materie unseres Universums bestimmen. Auf dem Weg erklärt das Grundlagenfach, was die Welt «im Innersten zusammenhält».

Proton-Proton Kollision im LHC (CERN)

Die moderne Physik beruht auf einer eleganten, auf drei Symmetrien und einer Symmetriebrechung basierenden relativistischen Quantenfeldtheorie, dem «Standardmodell der Teilchenphysik». Diese Theorie beschreibt und erklärt alle bisherigen experimentellen Resultate grandios. Mit der Entdeckung des Higgs-Teilchens im Jahr 2012 am Large Hadron Collider am CERN wurde der letzte noch fehlende Baustein des Standardmodells experimentell bestätigt. Experimente am CERN und an anderen internationalen Laboratorien testen die Gültigkeit und die Grenzen des Standardmodells in immer weiteren Bereichen. Für ein umfassendes Verständnis der Gesetzmässigkeiten im ganzen Universum muss künftig auch die Gravitation in ein erweitertes Standardmodell eingebettet werden, das zudem auch die Dunkle Materie sowie die Dunkle Energie erklären kann.

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Felicitas Pauss (ETH Zürich) hat die Paneldiskussion an der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau moderiert. Foto: Lindau Nobel Laureate Meetings/Screenshot
  • 01.07.2016
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Über das Standardmodell hinaus spähen

Ein Highlight der traditionsreichen Nobelpreisträger-Tagung in Lindau (D), die am 1. Juli zu Ende ging, war aus Sicht der Teilchenphysik eine prominent besetzte Paneldiskussion. Sie versuchte einen Blick über das Standardmodell der Teilchenphysik hinaus zu werfen.
Prof. Dr. André Rubbia, ETH Zürich
  • 10.06.2016
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Bei der Neutrino-Forschung in der ersten Reihe

Über 30 Nobelpreis-Träger werden in diesem Jahr in Lindau/D mit rund 400 Nachwuchswissenschaftlern aus annähernd 80 Ländern diskutieren. Die 66. Tagung der Nobelpreis-Träger in Lindau (26. Juni bis 1. Juli) ist der physikalischen Forschung gewidmet. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Teilchenphysik einschliesslich der Neutrinophysik. Prof. André Rubbia (ETH Zürich) ist einer der führenden Neutrino-Experten in der Schweiz. Im Interview wirft der 50jährige Forscher einen Blick auf die wichtigsten Themen in der aktuellen weltweiten Neutrino-Forschung – und er beschreibt den Beitrag der Schweizer Teilchenphysiker.
Das Foto zeigt eine Proton-Proton-Kollision, die der CMS-Detektor des CERN-Teilchenbeschleunigers im September 2015 aufgezeichnet hat. Aus der Kollision sind unter anderem zwei Photonen mit einer Energie von insgesamt 700 bis 800 GeV (veranschaulicht durch die zwei grünen Linien) hervorgegangen. Foto: Thomas Mc Cauley/CERN
  • 01.06.2016
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Öffnet sich das Fenster zu einer neuen Physik?

Mit dem grossen CERN-Teilchenbeschleuniger wurde 2012 das Higgs-Teilchen nachgewiesen. Nun gibt es Hinweise, dass die CERN-Physiker mit dem weltweit einmaligen Forschungsgerät abermals ein neues Elementarteilchen entdecken könnten. Die Spannung steigt.

Schweizer Teilchenphysiker im Dialog mit der Gesellschaft

Das Teilchenphysik-Portal ist eine Initiative des Swiss Institute of Particle Physics (CHIPP) und ist aus dem durch den SNF finanzierten Agora-Projekt ‚Interactions’ sowie aus dem davor laufenden und durch das SBFI unterstützte Projekt ‚Das verflixte Higgs’ hervorgegangen.