Synthetische Biologie

Die Synthetische Biologie zielt darauf ab, biologische Systeme zu entwerfen, nachzubauen oder zu verändern. Dabei nutzt und verbindet sie Ansätze aus verschiedenen Disziplinen, insbesondere der Molekularbiologie und den Ingenieurwissenschaften. Die Synthetische Biologie arbeitet an neuen Lösungen für verschiedenste gesellschaftliche Herausforderungen, etwa in der Medizin, der Energiegewinnung oder der Nahrungsmittelproduktion. Dabei stellen sich ethische Fragen und Fragen zu Risiken und Sicherheit der neuen Technologie.


Eine Auswahl von Themen:

Algen

Treibstoff aus Algen

Energie produziert aus Mikroalgen als Ersatz für fossile Brennstoffe
DNA Profil

Gentherapie

Neue Therapieansätze dank der Synthetischen Biologie
Ethik (Diskussion)

Ethik

Moralische Aspekte der Synthetischen Biologie
Aus nicht-lebendem Material, insbesondere DNA und Lipiden, sollen dereinst lebende Zellen im Labor hergestellt werden können. Bild: F. Oeschger

Ansätze

Synthetische Biologie - ein Sammelbegriff für unterschiedliche Ansätze
Am iGEM Abschlusswettbewerb treffen sich die besten Nachwuchsteams aus aller Welt – hier 2009 am MIT in Boston. Foto: TU Delft.

iGEM Switzerland

Internationaler Nachwuchs-Wettbewerb mit Schweizer Beteiligung
Patricia Piccinini – The listener (2013). Die aus Silikon, Glasfasern und menschlichem Haar erschaffenen Figur soll uns daran erinnern, dass auch vom Menschen erdachte und erschaffene Kreaturen unser Mitgefühl verdienen. Foto: T. Mesic, Ars Electronica,  Österreich

Kunstprojekte

Die Synthetische Biologie inspiriert Künstler, Tüftlerinnen und Filmregisseure

News

Eine kleine Auswahl von Veranstaltungen und Meldungen aus der Synthetischen Biologie

> weitere Neuigkeiten 

  • Meldungen

Fütterungsversuche für Lebensmittel werden häufig an Ratten durchgeführt. Bild: Janet Stephens, National Cancer Institute, USA.
  • 19.07.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Thérapie génique : réguler l’expression d’un gène grâce à un régime alimentaire particulier

Des recherches fondamentales dans le domaine de la nutrition ont permis de mettre au point, chez l’animal, un système de régulation de l’expression d’un gène grâce à un régime alimentaire particulier qui ouvre des applications thérapeutiques originales. Développé par une équipe de l’Unité de nutrition humaine (Inra, Université d’Auvergne), en collaboration avec des chercheurs de l’Institut du Cerveau et de la Moelle épinière (CNRS, Inserm, AP-HP, UPMC), cet outil permet de contrôler l’expression d’une protéine thérapeutique et de la diffuser localement de manière intermittente en fonction des besoins. Ces résultats viennent d’être publiés dans la revue Nature Biotechnology.
Gene-Drives, Report NAS
  • 13.06.2016
  • Meldung

Gene Drives on the Horizon: Advancing Science, Navigating Uncertainty, and Aligning Research with Public Values

Research on gene drive systems is rapidly advancing. Many proposed applications of gene drive research aim to solve environmental and public health challenges, including the reduction of poverty and the burden of vector-borne diseases, such as malaria and dengue, which disproportionately impact low and middle income countries. However, due to their intrinsic qualities of rapid spread and irreversibility, gene drive systems raise many questions with respect to their safety relative to public and environmental health. Because gene drive systems are designed to alter the environments we share in ways that will be hard to anticipate and impossible to completely roll back, questions about the ethics surrounding use of this research are complex and will require very careful exploration.
Akash Arasu and Ari Sarfatis (Photo: Shem Johnson)
  • 24.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Nachwuchsforschende nehmen Stellung zu Chancen und Risiken der Synthetischen Biologie

Ein neues Video des Forums Genforschung gibt in rund 7 Minuten einen Einblick in die Debatte um die Synthetische Biologie
Ein interdisziplinäres Podium von Nachwuchswissenschaftlern diskutiert über die Synthetische Biologie (Foto: Shem Johnson).
  • 06.05.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Technologischer Schnellschuss oder Lösung für die Zukunft?

Die Synthetische Biologie liefert erste marktreife Produkte und wird auch in der Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen. Im Februar 2016 haben Nachwuchsforschende in einem interdisziplinären Podium über Hoffnungen, Ängste und Wertvorstellungen, die mit dieser neuen Technologie verbunden sind, diskutiert.
PET-Flaschen
  • 11.03.2016
  • Forum Genforschung
  • Meldung

Bahnbrechende Entdeckung des ersten kunststoffabbauenden Bakteriums

Ein Forschungsteam aus Japan beschreibt in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Science“ (11. März 2016) den ersten bekannten Mikroorganismus, der in der Lage ist, den Kunststoff PET abzubauen und komplett stofflich zu verwerten . Die Bedeutung dieser Entdeckung wurde von Prof. Dr. Uwe Bornscheuer (Universität Greifswald) in einem „Perspectives“-Beitrag, der gleichzeitig in Science erschien , als bahnbrechend gewürdigt und eingeordnet.

Über das Portal

Dieses Themenportal wird vom Forum Genforschung der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz herausgegeben.

  • Publikationen

Titelbild Synthetische Biologie: Eine Einführung
  • 2011

Synthetische Biologie: Eine Einführung

Synthetische Biologie ist die Anwendung von Prinzipien der Ingenieurwissenschaften auf die Biologie. Dies kann den Neuentwurf eines lebenden Systems beinhalten, damit es etwas leistet, z.B. eine spezifische Substanz herstellen, was es normalerweise nicht leisten würde. Noch ambitiöser sind Versuche, nicht nur lebende Systeme zu verändern, sondern gänzlich neue herzustellen, also Leben “an sich” aus nicht-lebendem Material hervorzubringen.
Titelbild: Synthetische Biologie Eine neue Ingenieurwissenschaft entsteht
  • 2011

Synthetische Biologie - Eine neue Ingenieurwissenschaft entsteht

Die Synthetische Biologie ist eine relativ junge Disziplin, die versucht, gezielt Zellen mit bestimmten Eigenschaften zu konstruieren. Noch steht sie am Anfang, doch die ersten Erfolge geben einen Eindruck des Potenzials, das in ihr steckt. Aber auch der Herausforderungen, die es zu meistern gilt.

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