Genregulation

Verschiedene Transkriptionsfaktoren und die RNA Polymerase binden sich an den Promoter und ermöglichen das Ablesen des Gens. Bild: Franziska Oeschger, Forum Genforschung.
Verschiedene Transkriptionsfaktoren und die RNA Polymerase binden sich an den Promoter und ermöglichen das Ablesen des Gens. Bild: Franziska Oeschger, Forum Genforschung.

Die Genregulation steuert die Aktivität eines Gens. Sie legt fest, ob und wie oft ein Gen exprimiert wird, d.h. dass das Gen abgelesen und eine RNA hergestellt wird.

Der Promoter ist ein DNA-Abschnitt, der die Expression eines Gens steuert. Der Promoter bindet dazu ein Enzym (die RNA-Polymerase), welche die Gensequenz abliest und eine RNA-Kopie herstellt. Der Promoter beeinflusst, ob und wie oft ein Gen abgeschrieben wird. Einige Promoter sind immer aktiv während andere nur in bestimmten Zellen oder unter bestimmten Umständen aktiv sind.

Transkriptionsfaktoren sind DNA-bindende Eiweisse, welche die Aktivität eines Promoters regulieren. Es gibt Transkriptionsfaktoren, die das Abschreiben des Gens erleichtern (Aktivatoren), aber auch solche, die das Abschreiben verhindern (Repressoren).

Neben den Transkriptionsfaktoren und dem Promoter gibt es noch weitere Arten der Genregulation.


Weiterführende Informationen:

Film: Regulation der Genexpression bei Eukarioten (Chantal Proulx, 2012,französisch).

Grundlagen

Fragezeichen

Wichtige Begriffe und Konzepte einfach erklärt.